Der SV Warnemünde traf am 26. November 2025 im Viertelfinale des Zoi DVV-Pokals auf die Berlin Recycling Volleys – ein Team, das aktuell auf Platz vier der 1. Volleyball-Bundesliga steht und in der vergangenen Saison Meister wurde. Die Berliner reisten mit fünf Siegen aus acht Ligaspielen sowie einem klaren 3:0-Erfolg im Achtelfinale gegen Herrsching II an die Ostseeküste.
Im Pokalduell setzten sich die BR Volleys letztlich mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:17) durch. Dennoch zeigte der SVW eine engagierte Leistung mit zahlreichen Highlights. Den zweiten Punkt im ersten Satz erzielte Tobias Zander, während Lukasz Dydzik mehrfach herausragte: Ein starker Block zum 7:8, zwei Asse in Serie im zweiten Satz sowie weitere wichtige Aktionen am Netz prägten sein Spiel. Auch im dritten Satz setzte der SVW mit einem Dreierblock und dem ersten Punkt durch Tommy Mehlberg Akzente. Die Gäste hatten zudem wiederholt Schwierigkeiten mit der niedrigen Hallendecke, was zu einzelnen leichten Ballverlusten führte.
Trotz der am Ende deutlichen Satzverläufe steigerte sich Warnemünde in jedem Durchgang – von 15 über 16 zu 17 Punkten. Zum MVP der Partie wurde Berlins Mittelblocker Matthew Knigge gewählt.
Für den SVW ist das Erreichen des Viertelfinals ein historischer Erfolg: Zum ersten Mal überhaupt stand der Verein in dieser Pokalrunde. „Wir können stolz auf unsere Leistung sein“, lautet das Fazit des Teams. Die BR Volleys zählen seit Jahren zu den Topfavoriten der Liga – umso wertvoller ist die Erfahrung für die Warnemünder, die nun gestärkt in die kommenden Aufgaben gehen.
Foto: Thoren Arlt































