ROSTOCK In der neuen dritten Liga der Volleyballer beginnt am Sonnabend das Restprogramm für die Serie 2012/2013. Beide Warnemünder Mannschaften müssen für den Klassenerhalt noch mächtig Punkte sammeln. Ob dies gleich in den ersten Vergleichen des neuen Kalenderjahres gelingt, muss man abwarten.

Seit vier Jahren fahre ich mehr oder weniger regelmäßig mit zu den Auswärtsspielen der Männer. Kiel – um diese Fahrten bin ich aus verschiedenen Gründen nie herum gekommen. Aber ich möchte mich gar nicht beschweren. Kiel bedeutet immer: enspannte Anfahrt, enspannte Halle, entspannte Atmosphäre – entspannter und sympathischer Gastgeber. Als Mitfahrer bekommt man da automatisch ein ganz enspanntes Gefühl.

Knapp im Tiebreak verloren

ROSTOCK Das gleiche gute Spiel der Volleyballdamen des SV Warnemünde wie in den letzten Wochen, aber ebenso erfolglos. Die Ostseestädterinnen unterlagen dem BBSC Berlin in eigener Halle vor der respektablen Kulisse von 150 Zuschauern im Tiebreak mit 2:3 (23:25, 17:25, 25:21, 25:18, 13:15) und bleiben in der dritten Liga so weiterhin ohne Heimsieg.

KIEL Endlich, die Volleyballmänner des SV Warnemünde sprangen über ihren bisher bremsenden Schatten und gewannen bei Kieler MTV Eagles II glatt mit 3:0 (25:22, 26:24, 25:22) das zweite Spiel in der dritten Liga überhaupt. „Endlich stimmte einmal alles. Unsere eigenen Fehler hielten sich in Grenzen und entsprechend druckvoll kämpften und spielten wir den athletisch starken Gegner nieder“, war SVW-Trainer Christian Hinze nach der erfolgreichen Partie.

ROSTOCK  Die Volleyballfans in der Hansestadt können am Sonnabend letztmalig in diesem Kalenderjahr auf ihre Kosten kommen. Nachdem der Rückrundenstart der Frauen des SV Warnemünde (8./4:12) am letzten Sonntag beim SC Alstertal-Langenhorn witterungsbedingt ausfallen musste, soll er nun am Samstag ab 14.00 Uhr wieder einmal in der alten Spielstätte Sporthalle Gerüstbauerring in Groß Klein mit einem Heimspiel nachgeholt werden. Gegner dafür ist der BBSC Berlin (3./10:6).

WRIEZEN Die Volleyballmänner des SV Warnemünde bleiben in der dritten Liga auch nach dem ersten Match der Rückrunde Tabellenschlusslicht und damit auf einen Abstiegsplatz. Die Ostseestädter verloren beim TKC Wriezen glatt mit 0:3 (16:25, 16:25, 24:26). „Wir haben wieder richtig gut trainiert und waren vor dem ersten Aufschlag frohen Mutes, dem Tabellenfünften ordentlich zuzusetzen“, meinte SVW-Trainer Christian Hinze nach dem Spiel. „Auf dem Spielfeld ist alles dann vergessen. Es findet sich niemand, der die anderen aufmuntert und mitreißt. So sind die Niederlagen von uns in erster Linie eine Kopfsache.“

ROSTOCK In der ersten Saison der neuen dritten Liga sind die beiden Warnemünder Volleyballteams bisher nicht auf Rosen gebettet. „Wir können es in der jetzt beginnenden Rückrunde eigentlich nur besser machen“, meint auch Horst Hirche als Mannschaftsbetreuer der Männer. Die Volleyballikone aus dem Ostseebad hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt, weiß aber auch, dass noch den vielen Abgängen im SVW-Team, der Neuaufbau einer Mannschaft Geduld erfordert.

POTSDAM  Woran lag es, dass die Volleyballmänner des SV Warnemünde auch ihr letztes Spiel der Hinrunde in der dritten Liga nicht gewinnen konnten. Sie kämpften beim VC Potsdam-Waldstadt bis zum Umfallen und verloren doch wieder mit 2:3 (25:18, 18:25, 27:25, 13:25, 13:15) im Tiebreak. In diesem Fall war es nicht nur die fehlende Konstanz von Satz zu Satz, es fehlte uns im entscheidenden Moment auch etwas das Glück des Tüchtigen“, war SVW-Trainer Christian Hinze nach der erneuten Niederlage tieftraurig.

ROSTOCK   „Wann, wenn nicht jetzt“ werden sich die Volleyballmänner des SV Warnemünde (8./2:12) denken, wenn es um den zweiten Saisonsieg in der neuen dritten Liga geht. Die Ostseestädter um ihren Trainer Christian Hinze treffen am Sonnabend zum Abschluss der Hinrunde das den punkt- und satzgleichen VC Potsdam-Waldstadt (9./2:12).

ROSTOCK „Prinzipiell war es ein gutes Spiel meiner Mannschaft mit langen Ballwechseln und großem kämpferischem Einsatz“, so SVW-Trainer Rene Benz nach dem Match. „Kein ball ist ohne unsere Berührung nur einfach so runtergefallen.“ Trotzdem gelang nicht der gewünschte Satzgewinn und die Volleyballdamen des SV Warnemünde unterlagen den Landesrivalen und Favoriten SVF Neustadt-Glewe mit 0:3 (21:25, 20:25, 26:28) nach 72 Spielminuten.